„Cultura Nova“ ist ein Festival für darstellende Künste mit einem hohen Gehalt an bildender Kunst. Das Festival wird an zahlreichen Orten in der Parkstad Limburg durchgeführt. Dieses ehemalige Bergbaurevier mit seiner unberechenbaren kulturellen und räumlichen Dynamik bildet den Hintergrund für die Identität, die Programmierung und die Breitenwirkung des Festivals. Dabei werden neue Verbindungslinien zwischen der darstellenden Kunst, der bildenden Kunst, der Musik und den digitalen Medien gezogen. Das Festival hilft der Euregio bei der Suche nach einer neuen Identität nach dem „Kahlschlag“ durch Schließung der Zechen. Deshalb wird intensiv mit Theatermachern und bildenden Künstlern aus der gesamten Euregio kooperiert. „Cultura Nova“ sorgt nicht nur für das Veranstaltungsprogramm, sondern vergibt auch Aufträge für Koproduktionen, die die Bindung an die Region vergrößern. Zur Ausweitung dieser Entwicklung wurde ein Produktionsfonds gegründet.
Im Ergebnis soll die Programmierung ein großer Spiegel der Eigenheit und Vielfalt der Region sein, eines Gebietes mit mehrkernigen Siedlungsstrukturen, einem lebendigen und eckigen Mix aus kulturellem und architektonischem Modernismus in Verbindung mit volksnahen Elementen, katholischen Wurzeln und einer aufblühenden Jugendkultur.
„Cultura Nova“ setzt auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowohl im Hinblick auf die Programmierung als auch das Publikum und will die kulturelle Eigenheit und Vielfalt des Gebietes erkunden.
Um unsere Zielsetzung verwirklichen zu können, muss der künstlerische Rahmen ausgebaut werden.